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Studentenjob Interviewer: Wie du mit Interviews dein Studium finanzierst

Kategorie: Jobsuche

Jobs als Interviewer sind meistens nur dadurch bekannt, dass jeder die Anrufe von Marktforschungsinstituten kennt.
Weniger bekannt sind die Vorteile von Studenten, die sich einen Nebenjob als Interviewer vorstellen können. Neben Boni, dem Arbeiten im Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten winken je nach Marktforschungs-Institut auch mal richtig gute Stundenlöhne.
Lies hier, was du als Interviewer eigentlich machst, was du dafür mitbringen solltest und wo du dich bewerben kannst. 

Es gibt Studentenjobs, die kennt jeder. Kellnern zum Beispiel, oder im Supermarkt an der Kasse sitzen. Dann gibt es natürlich auch noch die Studentenjobs für die Überflieger. Werkstudenten nennt sich diese Kategorie, die eigentlich nur noch arbeiten und gar nicht mehr studieren.

Und dann gibt es die Jobs als Interviewer im Bereich Marktforschung. Mit so einem Job hast du als Student auf jeden Fall bei jeder Nachfrage ein Monopol auf hochgezogene Augenbrauen einem großen Fragezeichen im Gesicht deines Gegenübers.

Der Grund dafür ist ganz einfach, dass der Job als Interviewer für die Marktforschung noch ziemlich unbekannt ist. Was nicht bedeutet, dass es wenige Angebote für diese Jobs gibt.

Es lohnt sich also, einmal herauszufinden, ob es eine Idee wert ist, mit Interviews das Konto aufzufüllen.

Was Interviewer eigentlich machen. (Deine) Aufgaben.

Irgendeine schlaue Person hat sich einmal gedacht, dass die beste Methode um herauszufinden, was eine bestimmte Gruppe oder Bevölkerungsschicht denkt, ist, sie zu fragen. Und fertig war die Marktforschung.

Es gibt allerdings eine ganze Menge an Gruppen, Unternehmen, Bevölkerungsschichten usw. Und noch eine Menge mehr an Personen, die wissen wollen, was diese Gruppen denn denken.
Aus diesem Grund gibt es Jobs über Jobs für Menschen, die diese ganzen wichtigen Fragen der Marktforschung an den Mann bringen. Oder an die Frau. 

Das sind also die Interviewer. Interviewer befragen in ihrem Job Menschen. Nach ihren Einstellungen, Vorlieben, Entscheidungen und nach noch vielem mehr. Das tun die Interviewer entweder am Telefon oder persönlich, um so viele Erkenntnisse wie möglich an das Institut weiter zu geben, für das sie arbeiten. Diese Daten helfen der Marktforschung dabei, Statistiken zu erstellen und ihre Produkte dementsprechend anzupassen.

Dabei hat der Job als Interviewer aber nichts mit Verkauf oder Werbung zu tun, da der Interviewer nur Fragen stellt.

Wie sieht das konkret aus? In den meisten Fällen bekommt der Interviewer einen Fragenkatalog von seinem Auftraggeber für ein bestimmtes Thema zugesandt.

Im besten Fall kennt der Interviewer sich schon im Fachgebiet aus, aber die meisten Themen sind nicht allzu fachspezifisch und daher schnell zu erlernen. Mit diesem Fragenkatalog werden die Interviews telefonisch oder persönlich durchgeführt.
Die Ergebnisse übermittelt der Interviewer dann direkt an das Marktforschungs-Institut, für das er arbeitet. 

Sind Jobs als Interviewer etwas für dich? Was du mitbringen solltest.

Eins ist klar, als Interviewer hast du Kontakt mit Menschen. Mit vielen Menschen. Ob also am Telefon, oder im direkten Gegenüber: du solltest reden können.

Wenn du also weißt, dass du gerne redest und dir das deine Freunde auch gerne bestätigen, dann erfüllst du die wichtigste Voraussetzung für den Job.

Daneben gibt es aber noch ein paar andere Eigenschaften, die dich als guten Mitarbeiter für Interviews qualifizieren:

Begeisterungsfähigkeit
Als Interviewer musst du dein Gegenüber dazu bringen, deine Fragen zu beantworten. Egal, ob du ein Highend-Unternehmen oder Oma Erna an der Strippe hast. Wenn du also selber den Fragebogen der Marktforschung zum Gähnen findest, wie soll es erst deinem Interviewpartner gehen?

✔ Gute Aussprache
Der Job als Interviewer bringt es mit sich, dass du viel über Telefon kommunizieren musst. Hast du schon einmal versucht, deinen Nachnamen zu buchstabieren? Da kann schon eine ganze Menge schief gehen. Bei Interviews noch viel mehr. Du solltest also eine gute, klare Aussprache besitzen.

✔ Überzeugungskraft
Wie oft hast du schon aufgelegt, wenn ein Interviewer von der Marktforschung am Telefon war? Nach diesem Beitrag hoffentlich nicht mehr so oft. Du merkst aber, als Interviewer muss man den Gesprächspartner in diesem Job bei der Stange halten können. 

✔ Soziale Ader
Als Interviewer sollte man die Stimmung des Gesprächspartners erfassen und im besten Fall positiv beeinflussen können. Außerdem sind bekanntlich nicht alle Menschen nett. Besonders nicht, wenn ein Interviewer am Telefon ist. Ein dickes Fell ist also eine gute Voraussetzung.

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Die Vorteile von Jobs als Interviewer. Und die Nachteile.

Als Mitarbeiter in der Marktforschung zu arbeiten hat nicht nur Vorteile. Im schlechtesten Fall sitzt du in deinem Job den ganzen Tag in einem Callcenter, wählst Nummern ohne Ende und leierst stundenlang die gleichen Sätze herunter.

Das ist aber wirklich der schlechteste Fall und auch ein wichtiger Grund dafür, genau darauf zu achten, wo man sich als Interviewer bewerben will. Es gibt nämlich tatsächlich Unternehmen in dieser Branche, in denen du lieber nicht arbeiten möchtest.

Aber es gibt auch die Marktforschungs-Institute, in denen ein Job als Interviewer richtig Spaß macht. Natürlich musst du auch bei diesen Jobs Menschen anrufen und interviewen. Allerdings gibt es dort abwechslungsreiche Themen, die Möglichkeit ortsunabhängigen Arbeitens und außerdem eine flexible Einteilung der Arbeitszeit.

Das bedeutet, du kannst arbeiten, wann du willst. Und von wo aus du willst. Das ist ein Punkt, der den Job auch nach einem richtig anstrengenden Telefonat mehr als wett macht.

Jobs als Interviewer wie Sand am Meer. Aber wie findest du den Richtigen?

Du weißt jetzt, was ein Interviewer für die Marktforschung an Aufgaben macht und ob du für diese Art von Jobs geeignet bist oder eher nicht. Im letzten Absatz ging es um die Vor- und Nachteile des Jobs als Interviewer.

Und dieser Punkt ist so wichtig, dass er noch einmal aufgegriffen werden muss. Denn wo du dich bewirbst, hat großen Einfluss darauf, ob du dich später als Interviewer wohl in deiner Rolle fühlst.

Beim Bewerben kann man dabei ganz einfach gute Angebote von schlechten Angeboten unterscheiden. Denn gute Angebote und damit seriöse Institute liegen mit ihrem Stundenlohn meistens über der 10 Euro-Marke.

Außerdem wird hier nicht nach Leistung bezahlt, sondern du bekommst dein Gehalt. Egal, ob heute 30 Gesprächspartner entnervt aufgelegt haben, oder ob du 10 richtig gute Interviews hattest. Es ist also wichtig, nicht jedes Angebot anzunehmen, sondern genau zu schauen, wie das Arbeitszeit/Lohn-Verhältnis aussieht.

Wenn das beim Bewerben beachtet wird, kann der Job als Interviewer sich richtig lohnen. Und zwar von jedem Ort aus, an dem du sein willst. Schnapp dir deinen Laptop und los geht’s!


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Über die Autorin: Sofia Nelles ist waschechte Digital Native und Masterstudentin an der HAW Hamburg. Sie ist begeistert von fertigen To-Do-Listen, gutem Wetter in Hamburg und Out-of-the-Box Ideen.